Am Sonntag fand das erste Highlight der österreichischen Triathlonszene in der niederösterreichischen Hautpstadt statt. Natürlich waren auch wir mit einer großen Abordnung an AthletInnen dabei.

Die Bedingungen an diesem Tag konnten nicht viel besser sein. Die Seen hatten an die 17 Grad. Am Rad half der Wind beim Autobahnteilstück von hinten mit, was sich aber die Donau entlang rächte ;) Auf der Laufstrecke war dann die Stimmung so großartig, was die Strapazen bei Weitem erträglicher machte. 

 

  Gesamt Swim Bike Run AK Gesamt
Benjamin BURDEIN 05:06:37 00:35:00 02:46:30 01:35:29 92 M 457
Roland KLEIN 05:17:44 00:32:04 02:44:22 01:53:39 84 M 649
Eva-Maria BAUER 05:38:36 00:37:36 03:07:13 01:42:58 18 W 91
Manfred GRÜNER 05:42:58 00:42:21 03:01:57 01:48:09 105 M 1054
Johann BAIER 05:44:39 00:38:08 02:50:18 02:06:55 190 M 1078
Nina ERESHEIM 07:24:16 00:43:30 03:39:19 02:46:57 38 W 294
Trixi DVORAK DNF (musste leider aufgrund gesundheitlicher Probleme beim Schwimmen aussteigen... Kopf hoch!)

 

Wir gratulieren allen Finishern zu ihren tollen Leistungen! 

 

Die Rennberichte unserer AthletInnen:

"Meine erste Mitteldistanz - einziges Ziel war ins Ziel zu kommen. Leicht verkühlt entschied ich mich doch zu starten - schwimmen war super, für mich hatte der See genau die richtige Temperatur und ich fand einen guten Rhythmus. Die erste Hälfte beim Radeln war super, dann hatte ich etwas mit dem Wind zu kämpfen. Die erste Runde vom abschließenden Halbmarathon bewältigte ich gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Hansi. Das war vor allem im Kopf leichter, die Hitze machte mir aber sehr zu schaffen. In der zweiten Runde bekam ich dann etwas Kreislaufprobleme und konnte keine Verpflegung mehr aufnehmen. Mein Tempo der ersten Runde konnte ich nicht mehr halten und wollte ich nur mehr 'irgendwie' ins Ziel kommen. Mein ersten 70.3 hab ich gefinisht somit bin ich zufrieden." - Nina

"26.5.2019 – 4:30h, Blick aus dem Fenster – perfektes Wetter – der große Tag, er ist endlich da!
Mein 1. Ironman 70.3 – so oft davon gesprochen, so lang darauf hin gefiebert. Stimmt die Form? Bin ich übertrainiert, ist mein Kopf zu voll?
Ich bin sowas von bereit!
Der Start der Profis um 7h, mein Herz schlägt bis zum Hals – jetzt läuft er, der Ironman 70.3 St Pölten, und ich tauche ein in diese einzige große Party.
Im Wasser finde ich meinen Rhythmus, das übliche Gerangel an den Bojen, der Landgang macht Spaß, ich entdecke unseren Paparazzi Willy. Ist das schön, so viele Freunde sind live dabei!
In der Wechselzone mein Rad gleich neben den 1000 anderen irren Rennmaschinen, und ab geht`s auf die vielleicht schönste Radstrecke…
Auf der gesperrten Autobahn mit über 40 Sachen ohne große Anstrengung dahinzuziehen ist schon ein geiles Gefühl!
Auf die 3 Berge freu ich mich, bin ich gewohnt, sind halb so wild. Und die Verpflegung ist auch genial – so viele Riegel hab ich noch nie in so kurzer Zeit verputzt!
Schnell sind die 90km vorbei und zurück in der Wechselzone merke ich, eine Mitteldistanz ist so viel entspannter als ein Sprintbewerb! Muss ich noch schnell aufs Klo? Kein Problem! Ist Zeit für eine Doppelmasche am Laufschuh? Aber sicher doch!
Und ab auf die Laufstrecke – Kräfte einteilen, Ziel ist schließlich finishen!
Die vielen bekannten Gesichter auf der Strecke lassen mich noch mehr strahlen und pushen mich.
Zu „Hells Bells“ von AC/DC in die 2. Laufrunde, jetzt kann nicht mehr viel schiefgehen und ich trau mich es laufen zu lassen. An der Ziellinie sauge ich dieses unbeschreibliche Ironman-Feeling auf;
FINISH – nichts tut weh, außer vielleicht mein Herz, weil es schon vorbei ist…" - Eva